Was ist das eigentlich?
Wer heute Ladepunkte auf dem Firmengelände aufstellt, kauft nicht nur Hardware, sondern gleich mehrere Insellösungen. Jeder Hersteller liefert seine eigene Verwaltungssoftware mit, jede sieht anders aus, jede kostet, und keine weiß von den anderen. Mit drei Säulen von zwei Herstellern haben Sie zwei Zugänge, zwei Rechnungen und zwei Stellen, an denen Sie nachsehen müssen, warum jemand nicht laden konnte.
CPIM ist die gemeinsame Schaltzentrale darüber. Die Software spricht mit den Ladepunkten über OCPP, eine offene Sprache, auf die sich die Branche geeinigt hat. Ob die Säule von einem großen Anbieter kommt oder von einem kleinen: Solange sie diese Sprache beherrscht, taucht sie in derselben Übersicht auf.
Der zweite Teil der Aufgabe ist der Zugang. Wer laden darf, an welcher Säule und zu welchen Zeiten, legen Sie selbst fest: die eigene Belegschaft, Dienstwagenfahrer, auf Wunsch auch Besucher. Ohne diese Ordnung wird aus dem Firmenparkplatz schnell eine öffentliche Ladestation.
Und der dritte Teil ist das Zählen. Jeder Ladevorgang wird mit Fahrzeug, Person, Zeitpunkt und Menge festgehalten. Daraus entsteht am Monatsende ein Auszug, mit dem die Buchhaltung arbeiten kann, statt Zettel zu sammeln.
Was macht das konkret?
- Es bündelt alle Ladepunkte in einer Oberfläche. Zustand, Belegung und Störungen stehen auf einem Bildschirm, unabhängig vom Hersteller.
- Es rechnet ab. Jeder Vorgang wird der richtigen Person oder Kostenstelle zugeordnet, inklusive Laden zu Hause bei Dienstwagen.
- Es meldet Störungen. Fällt ein Ladepunkt aus oder bricht ein Vorgang ab, erfahren Sie das, bevor der Fahrer am nächsten Morgen davorsteht.
- Es regelt den Zugang. Wer laden darf, wann und an welcher Säule, legen Sie selbst fest, für die eigene Belegschaft ebenso wie für Besucher.
Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?
Sobald der erste Dienstwagen elektrisch fährt, ist die Ladeinfrastruktur ein Betriebsmittel wie die Tankkarte. Sie muss verfügbar sein, sie muss abrechenbar sein, und sie darf keine Arbeit machen. Genau daran scheitern viele Aufbauten, weil die mitgelieferten Verwaltungen der Hersteller für einzelne Geräte gedacht sind, nicht für einen Fuhrpark.
Der zweite Punkt ist die Unabhängigkeit vom Hersteller. Wenn die Verwaltung über einen offenen Standard läuft, können Sie in zwei Jahren Säulen eines anderen Anbieters dazustellen, ohne die Software zu wechseln. Sie bleiben in der Auswahl frei, und das ist bei einer Anschaffung, die zehn Jahre hält, bares Geld wert.
Der dritte Punkt ist der Umgang mit den Daten. Ladedaten sind Bewegungsdaten: Sie zeigen, wer wann wo war. Deshalb laufen sie bei uns auf Servern in Deutschland, mit einem einzigen offenen Zugang nach außen. Und bevor Sie sich entscheiden, können Sie die Oberfläche selbst durchklicken: Die Demo läuft ohne Anmeldung.
Brauchen Sie das?
- Sie betreiben mehr als einen Ladepunkt auf dem Firmengelände
- Ihre Ladepunkte stammen von verschiedenen Herstellern
- Dienstwagenfahrer laden zu Hause und bekommen den Strom erstattet
- Sie möchten wissen, welcher Ladepunkt wie oft genutzt wird
- Die Abrechnung der Ladevorgänge kostet Sie jeden Monat Zeit
So setzen wir das bei Ihnen um
Zuerst sehen wir uns an, was bei Ihnen steht: Zahl und Fabrikat der Ladepunkte und die unterstützte OCPP-Fassung. Daraus ergibt sich, was sich anbinden lässt und wie die Zugänge geordnet werden.
Danach binden wir die Ladepunkte an. Das geschieht in aller Regel aus der Ferne, ein Vor-Ort-Termin ist nur nötig, wenn eine Säule keine Verbindung zum hat. Anschließend legen wir die Nutzer und Kostenstellen an und stellen den monatlichen Auszug so ein, wie Ihre Buchhaltung ihn braucht.
Alle Einzelheiten, die aktuellen Preise und einen Blick in die Oberfläche finden Sie auf der Produktseite CPIM. Rufen Sie uns an, dann sehen wir uns Ihre Ladepunkte gemeinsam an.
Häufige Fragen
Passt CPIM zu unseren vorhandenen Ladesäulen?
In aller Regel ja. Wir sprechen mit den Ladepunkten über OCPP, einen offenen Standard, den nahezu alle aktuellen Geräte beherrschen. Welche Fassung Ihre Säulen können, steht im Datenblatt oder lässt sich in der Konfiguration ablesen. Schicken Sie uns die Modellbezeichnung, dann prüfen wir das vorab.
Wo liegen unsere Daten?
Auf Servern in Deutschland, unter deutschem Recht und der DSGVO. Nach außen ist ein einziger Zugang geöffnet, über den die Ladepunkte sprechen. Was die Oberfläche mit den Daten macht, sehen Sie in der Demo, ohne dass Sie dafür etwas einrichten müssen.
Können Mitarbeiter zu Hause laden und es abrechnen lassen?
Ja, das ist einer der häufigsten Anwendungsfälle. Der Ladepunkt zu Hause wird mit eingebunden, jeder Vorgang wird dem Fahrzeug und der Person zugeordnet. Am Monatsende steht die Summe fest, die Ihr Betrieb erstattet.
Was kostet das?
Der Einstieg liegt bei dreizehn Euro im Monat: eine Grundgebühr plus ein Betrag je Ladepunkt, monatlich kündbar. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Einrichtungsgebühr. Die aktuelle Übersicht finden Sie auf den Preisseiten.
Wer entwickelt und betreut die Software?
Wir selbst, hier in Rahden. Fehler und Wünsche gehen nicht durch eine Hotline in einem anderen Land, sondern landen direkt bei den Leuten, die die Software schreiben.
