Netzwerk & Infrastruktur

Router

  • Tor zum Internet
  • Wegweiser
  • Übergang

Das Gerät, das Ihr Firmennetzwerk mit dem Internet verbindet und den Datenverkehr lenkt.

Was ist das eigentlich?

Denken Sie an die Versandabteilung eines Betriebs. Ein Kollege gibt dort ein Paket ab und sagt, wohin es soll. Der Versand kümmert sich um die Adresse, wählt den Dienstleister und gibt die Sendung raus. Kommt eine Lieferung an, weiß der Versand, welcher Kollege sie bestellt hat, und bringt sie ihm. Die Mitarbeiter müssen weder Frachtwege noch Zolltarife kennen.

Genau diese Aufgabe hat der Router für Ihre Daten. Alles, was Ihr Haus verlässt oder erreicht, geht über ihn: E-Mails, Cloud-Programme, Online-Banking, Kartenzahlung, Updates. Er merkt sich für jede Anfrage, wer sie gestellt hat, damit die Antwort beim richtigen Rechner landet und nicht bei allen. Nach außen tritt Ihr Betrieb dabei unter einer einzigen Adresse auf. Die einzelnen Geräte im Haus bleiben von außen unsichtbar.

Was macht das konkret?

  • Er verbindet Ihr Haus mit dem Internet. Der Anschluss Ihres Anbieters endet hier, ab hier beginnt Ihr eigenes Netz.
  • Er lenkt den Datenverkehr. Jede Anfrage bekommt den passenden Weg, jede Antwort findet zum richtigen Gerät zurück.
  • Er verteilt Adressen im Haus. Neue Geräte bekommen automatisch ihren Platz im Netz, ohne dass jemand etwas von Hand einträgt.
  • Er ist der Anker für sichere Zugänge von außen. Home-Office und Außendienst kommen über eine verschlüsselte Verbindung an dieser Stelle ins Firmennetz.
  • Er ist die erste Grenze. Er entscheidet mit, welcher Verkehr von außen überhaupt an Ihre Geräte herangelassen wird.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

Der Router ist der einzige Punkt, an dem Ihr Betrieb Kontakt zur ganzen Welt hat. Fällt er aus, ist Ihr Haus offline: keine E-Mails, keine Cloud-Programme, oft auch keine Kartenzahlung und keine Telefonie. Für viele Betriebe ist das dasselbe wie geschlossen. Deshalb lohnt es sich, hier über einen Ersatzweg nachzudenken, etwa über das Mobilfunknetz.

Ebenso wichtig ist die Sicherheit. Weil dieses Gerät ständig aus dem Internet erreichbar ist, wird es dauernd automatisch abgeklopft. Ein veraltetes Gerät mit Standard-Zugangsdaten ist deshalb ein echtes Risiko, während ein gepflegtes Gerät mit aktueller Software und ordentlichen Regeln einen großen Teil des unerwünschten Verkehrs gar nicht erst hereinlässt.

Und schließlich zählt Ihre Arbeitsgeschwindigkeit. Wenn viele Menschen gleichzeitig in der arbeiten, Videokonferenzen laufen und im Hintergrund Daten gesichert werden, entscheidet die Qualität dieses Geräts darüber, ob das flüssig läuft oder ob es hakt. Ein Gerät, das für zwei Personen im Wohnzimmer gebaut wurde, kommt bei fünfzehn Arbeitsplätzen schlicht an seine Grenze. Das merken Sie zuerst in Besprechungen, in denen das Bild einfriert.

Was ein Router dagegen nicht leistet: Er ersetzt weder Ihre noch den Schutz auf den einzelnen Rechnern. Er ist die Grenze nach außen, nicht der komplette Schutz. Deshalb gehört zu einer sauberen Lösung immer beides.

Brauchen Sie das?

  • In Ihrem Betrieb arbeiten mehrere Personen gleichzeitig im Internet oder in der Cloud
  • Mitarbeiter greifen von zu Hause oder von unterwegs auf Firmendaten zu
  • Sie wissen nicht, wann Ihr aktuelles Gerät zuletzt ein Update bekommen hat
  • Ein Internetausfall würde bei Ihnen die Arbeit oder den Verkauf stoppen
  • Sie verarbeiten Kunden-, Patienten- oder Mandantendaten

So setzen wir das bei Ihnen um

Wir sehen uns Ihren Anschluss und Ihre tatsächliche Nutzung an und trennen dann sauber, was getrennt gehört: Internetzugang, Wegewahl und Schutzfunktionen. In Betrieben mit sensiblen Daten setzen wir dafür Geräte von Securepoint aus Deutschland ein, die Übergang und Schutz in einem Gerät ernsthaft abdecken. Was dazugehört, lesen Sie auf unserer Seite IT-Infrastruktur.

Häufige Fragen

Reicht der Router vom Internetanbieter für eine Firma?

Für ein bis zwei Arbeitsplätze oft ja. Sobald mehrere Mitarbeiter, ein Server, Home-Office-Zugänge oder Kartenzahlung dazukommen, stößt so ein Gerät an Grenzen, und zwar bei Tempo, bei Schutzfunktionen und bei der Nachvollziehbarkeit. Dann trennen wir den reinen Internetanschluss von dem Gerät, das Ihr Netz absichert.

Was ist der Unterschied zwischen Router und Firewall?

Der Router sorgt dafür, dass Daten den Weg nach draußen und wieder zurück finden. Die Firewall entscheidet, welche Daten überhaupt durchdürfen. Viele Geräte können beides, aber in unterschiedlicher Tiefe. In Betrieben mit sensiblen Daten trennen wir die Aufgaben oder setzen ein Gerät ein, das beides ernsthaft beherrscht.

Was kostet ein guter Router für die Firma?

Das hängt von der Zahl der Nutzer, der Geschwindigkeit Ihres Anschlusses und den nötigen Schutzfunktionen ab. Wichtig ist auch, ob laufende Betreuung und Updates enthalten sein sollen. Wir rechnen Ihnen beides vorher aus, damit Sie Anschaffung und laufende Kosten nebeneinander sehen.

Muss ein Router regelmäßig aktualisiert werden?

Ja. Er ist das Gerät mit direktem Kontakt zum Internet und damit das erste, das Angreifer prüfen. Sicherheitsupdates sollten deshalb geplant eingespielt werden und nicht dann, wenn jemand zufällig daran denkt. Bei betreuten Anlagen übernehmen wir das.

Kann ich über den Router von zu Hause auf die Firma zugreifen?

Ja, aber nur über eine gesicherte, verschlüsselte Verbindung. Ein einfach nach außen geöffneter Zugang ist eine offene Tür und keine Lösung. Wir richten den Zugang so ein, dass Ihre Mitarbeiter von unterwegs arbeiten können, ohne dass Fremde denselben Weg nutzen.

Verwandte Begriffe

Noch Fragen zu Router?

Wir erklären es Ihnen in Ruhe, ohne Fachchinesisch und ohne Verpflichtung.