Netzwerk & Infrastruktur

Virtualisierung

  • Mehrere in einem
  • Spart Hardware
  • Flexibel

Mehrere getrennte Computer laufen als Software auf einem einzigen physischen Gerät.

Was ist das eigentlich?

Denken Sie an ein Bürogebäude. Darin sitzen fünf Firmen, jede mit eigener Tür, eigenem Schlüssel, eigenem Briefkasten und eigenen Akten. Keine sieht die Unterlagen der anderen. Trotzdem gibt es nur ein Dach, eine Heizung und einen Hausanschluss. Das ist erheblich günstiger, als wenn jede Firma ein eigenes Haus bauen würde.

Genau das passiert bei der Virtualisierung. Statt fünf einzelner Rechner im Schrank steht dort ein kräftiges Gerät, und darauf laufen fünf voneinander abgeschottete Systeme. Eines kümmert sich um Ihre Warenwirtschaft, eines um die Dateiablage, eines um die Telefonie. Wenn eines davon Probleme macht, bleiben die anderen davon unberührt, wie eine Firma im Haus vom Ärger der Nachbarfirma nichts mitbekommt.

Die Aufteilung übernimmt eine Software direkt auf dem Gerät. Wir arbeiten dafür seit Jahren mit ⁠. Die Software ist ⁠, kostet keine Lizenzgebühr pro System und wird über den Browser bedient.

Was macht das konkret?

  • Aus fünf Geräten wird eines. Sie sparen Anschaffungskosten, Stromkosten, Platz im Schrank und die Wartung von vier weiteren Geräten.
  • Jedes System bleibt für sich. Ein Update oder ein Fehler in einem Programm reißt nicht die anderen mit. Das macht Wartungsarbeiten planbar.
  • Neue Systeme sind schnell da. Wird ein zusätzliches System für ein neues Programm gebraucht, richten wir es innerhalb von Minuten ein, statt Wochen auf Lieferung zu warten.
  • Sicherungen werden einfacher. Ein komplettes System lässt sich als Ganzes sichern und im Ernstfall als Ganzes zurückholen, und zwar inklusive Einstellungen, Programmen und Daten.
  • Der Umzug auf neue Technik wird unkompliziert. Nach vier oder fünf Jahren ziehen die Systeme auf ein neues Gerät um, ohne dass alles von Hand neu aufgesetzt werden muss.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

Der erste Nutzen ist einfach Geld. Weniger Geräte bedeuten weniger Anschaffung, weniger Strom, weniger Wartung und weniger Ersatzteile, die vorgehalten werden müssen.

Wichtiger ist aber, was im Ernstfall passiert. Wenn ein klassischer ausfällt, beginnt eine lange Kette: Ersatzgerät besorgen, Betriebssystem installieren, Programme einrichten, Daten zurückspielen, Einstellungen nachbauen. Das dauert im ungünstigen Fall Tage, in denen Ihr Betrieb eingeschränkt arbeitet. Ein gesichertes System aus einer virtualisierten Umgebung wird dagegen auf einem Ersatzgerät zurückgespielt und startet, wie es war. Aus Tagen werden Stunden.

Dazu kommt die Beweglichkeit. Wenn Ihr Steuerberater ein neues Programm verlangt oder eine Software ein eigenes System braucht, ist das kein Investitionsprojekt mehr, sondern eine Einrichtung an einem Nachmittag.

Ehrlich bleibt festzuhalten: Alles auf einem Gerät heißt auch, dass dieses Gerät wichtig ist. Deshalb gehören eine geprüfte und ein Plan für den Ausfalltag zwingend dazu.

Brauchen Sie das?

  • In Ihrem Serverschrank stehen mehrere ältere Einzelgeräte
  • Eine Ersatzbeschaffung steht in den nächsten zwei Jahren an
  • Sie brauchen regelmäßig ein System für ein neues Fachprogramm
  • Ein Serverausfall würde Ihren Betrieb spürbar bremsen
  • Sie zahlen Strom und Wartung für Geräte, die kaum ausgelastet sind

So setzen wir das bei Ihnen um

Wir sehen uns an, welche Systeme bei Ihnen laufen, wie stark sie ausgelastet sind und welche Programme besondere Anforderungen haben. Daraus entsteht ein Vorschlag mit klarer Kostenrechnung, inklusive Datensicherung und Vorgehen für den Ausfalltag. Die Umstellung selbst legen wir auf Randzeiten, damit Ihr Tagesgeschäft weiterläuft.

Welche Software den Unterbau bildet, was ein Verbund aus mehreren Geräten bringt und womit Sie rechnen müssen, steht auf der Seite Proxmox VE. Wie wir Server planen, aufbauen und betreuen, lesen Sie auf unserer Seite zur IT-Infrastruktur.

Häufige Fragen

Was kostet Virtualisierung?

Der wichtigste Kostenpunkt ist das Gerät, auf dem alles läuft, und es muss kräftiger sein als ein einzelner alter Server. Ob sich das rechnet, hängt davon ab, wie viele Systeme Sie zusammenlegen und wie alt Ihre jetzige Technik ist. Wir rechnen Ihnen beide Varianten vorher durch, damit Sie die Zahlen nebeneinander sehen.

Ist das nicht gefährlich, wenn alles auf einem Gerät läuft?

Das ist die berechtigte Standardfrage. Deshalb gehören zu einer sauberen Lösung immer zwei Dinge: eine geprüfte Datensicherung und Ersatzteile beziehungsweise ein zweites Gerät für den Ernstfall. Richtig aufgebaut sind Sie damit schneller wieder online als mit fünf einzelnen Rechnern, denn eine Wiederherstellung dauert Minuten statt Tage.

Merken meine Mitarbeiter etwas davon?

Nein. Die Programme sehen für Ihre Mitarbeiter genauso aus wie vorher, sie starten nur meist schneller. Die Umstellung selbst legen wir auf einen Abend oder ein Wochenende, damit im Tagesgeschäft nichts stillsteht.

Was ist der Unterschied zwischen Virtualisierung und Cloud?

Bei der Virtualisierung steht das Gerät weiterhin bei Ihnen im Haus, Sie teilen es nur geschickter auf. Bei der Cloud steht die Technik in einem fremden Rechenzentrum und Sie mieten die Leistung. Vieles lässt sich auch mischen, etwa Fachprogramme im Haus und E-Mail aus der Cloud.

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Wir schauen uns an, was bei Ihnen läuft, und sagen Ihnen, ob sich eine Zusammenlegung rechnet.