Was ist das eigentlich?
Vergleichen Sie es mit der Beleuchtung in Ihrem Gebäude. Eine einzelne Lampe leuchtet einen Raum aus, aber nicht das ganze Haus. Je weiter Sie weggehen, desto dunkler wird es, und dicke Wände lassen kein Licht durch. Damit es überall hell ist, hängen mehrere Lampen an sinnvoll verteilten Stellen. Beim Gang durch den Flur merken Sie dann nicht, wann Sie aus dem einen Lichtkegel in den nächsten treten.
Genau so funktioniert ein Funknetz. Ein Access Point versorgt seine Umgebung, sein Signal wird mit der Entfernung schwächer, und Stahlbeton, Aufzugsschächte oder Brandschutztüren bremsen es zusätzlich. Für ein ganzes Gebäude brauchen Sie deshalb mehrere Stationen, die aufeinander abgestimmt sind. Sind sie das, wandert Ihr Telefongespräch beim Gang durch die Halle unbemerkt von Station zu Station. Sind sie es nicht, bricht die Verbindung mitten im Satz ab.
Was macht das konkret?
- Es bringt Geräte ohne Kabel ins Netz. Notebook, Tablet, Handscanner oder Telefon arbeiten dort, wo gearbeitet wird, auch da, wo keine Dose sitzt.
- Es versorgt das ganze Gebäude. Mehrere abgestimmte Stationen decken Büro, Lager, Werkstatt und Außenbereich gemeinsam ab.
- Es trennt Besucher von der Firma. Ein eigener Gästezugang führt nur ins Internet und lässt Ihre Firmendaten unberührt.
- Es übergibt Geräte im Gehen. Wer sich durchs Haus bewegt, wechselt automatisch zur nächstgelegenen Station, ohne dass die Verbindung abreißt.
- Es zeigt, was los ist. Sie sehen, welche Geräte verbunden sind, wo es eng wird und wo der Empfang schwächelt.
Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?
Funk ist in vielen Betrieben längst kein Komfort mehr, sondern Arbeitsgrundlage: Der Handwerker erfasst Material im Lager, die Praxis dokumentiert am Tablet im Behandlungsraum, das Besprechungszimmer lebt von Videokonferenzen. Reißt die Verbindung ab, wird die Arbeit unterbrochen und doppelt erledigt. Das kostet jeden Tag ein paar Minuten, und die summieren sich.
Sicherheit ist der zweite Punkt. Ein Funknetz endet nicht an der Hauswand, das Signal ist auch auf dem Parkplatz zu sehen. Ein gemeinsames Passwort, das seit Jahren im Umlauf ist und auf einem Zettel am Empfang steht, ist deshalb ein echtes Risiko. Ein sauber getrenntes Gäste- und Firmennetz mit aktueller kostet in der Einrichtung wenig und nimmt dieses Risiko heraus.
Und schließlich der Eindruck bei Ihren Kunden: Ein Gäste-Zugang, der einfach funktioniert, fällt positiv auf. Einer, der nach zwei Minuten hängt, leider auch.
Brauchen Sie das?
- Ihre Mitarbeiter arbeiten mit Notebooks, Tablets oder Handscannern
- In manchen Räumen ist der Empfang schlecht oder bricht ganz ab
- Besucher oder Patienten fragen regelmäßig nach einem Zugang
- Ihr Funk-Passwort ist seit Jahren dasselbe und viele kennen es
- Sie telefonieren mit dem Handy über das Firmennetz und Gespräche brechen ab
So setzen wir das bei Ihnen um
Wir messen vor Ort, wo das Signal tatsächlich ankommt, und planen die Stationen danach, nicht nach Bauchgefühl. In den meisten Betrieben setzen wir Geräte von ein, weil sich damit alle Funkstationen gemeinsam verwalten lassen und Geräte im Gehen sauber übergeben werden. Wie wir das planen und aufbauen, lesen Sie auf unserer Seite IT-Infrastruktur.
Häufige Fragen
Wie viele Access Points brauche ich für mein Gebäude?
Das hängt von Grundriss, Wänden und Zahl der Geräte ab. Massive Wände, Stahlbeton und Brandschutztüren schlucken Funk deutlich stärker als Leichtbauwände. Wir messen vor Ort und sagen Ihnen danach, wie viele Stationen an welcher Stelle nötig sind. Meist sind es weniger, als Betriebe befürchten.
Was kostet ein gutes Firmen-WLAN?
Der Preis setzt sich aus den Funkstationen, den nötigen Netzwerkkabeln und der Einrichtung zusammen. Vorhandene Kabelwege senken die Kosten spürbar. Wir sehen uns Ihr Gebäude an und rechnen es Ihnen vorher aus, statt eine Pauschale zu nennen, die nachher nicht hält.
Was ist der Unterschied zwischen Router und Access Point?
Der Router ist der Übergang zum Internet. Ein Access Point spannt nur das Funknetz auf und hängt selbst per Kabel am Netzwerk. In Privathaushalten steckt beides in einem Gerät, in Betrieben trennt man es, weil ein Gerät allein selten das ganze Gebäude versorgt.
Ist ein Gäste-WLAN sinnvoll?
Ja, und es ist schnell eingerichtet. Ihre Besucher bekommen einen eigenen Zugang, der nur ins Internet führt und keine Firmendaten erreicht. So bleibt Ihr Wartezimmer oder Besprechungsraum gastfreundlich, ohne dass jemand versehentlich im Firmennetz landet.
Warum bricht die Verbindung ab, wenn ich durchs Haus gehe?
Meist hängt das Gerät noch an einer weit entfernten Funkstation fest, statt auf die nächstgelegene zu wechseln. Wenn alle Stationen zusammen verwaltet werden, geben sie das Gerät bewusst weiter, und der Wechsel fällt im Gespräch nicht auf.