IT-Sicherheit

MXDR

Managed Extended Detection and Response

  • Rund um die Uhr
  • Echte Menschen
  • Sofort reagieren

Ein Team von Sicherheitsfachleuten, das Ihre IT rund um die Uhr im Blick behält.

Was ist das eigentlich?

Denken Sie an eine Alarmanlage im Betrieb. Die Bewegungsmelder an der Wand sind das eine. Sie piepen, wenn nachts jemand durch die Halle läuft. Aber wer hört das um drei Uhr morgens? Erst die Notrufzentrale macht die Anlage zu echtem Schutz: Dort sitzt jemand, sieht den Alarm, unterscheidet die streunende Katze vom Einbrecher und schickt die Streife los.

MXDR ist diese Notrufzentrale für Ihre IT. Die Schutzprogramme auf Ihren Rechnern sind die Melder. Sie erkennen viel, aber sie erzeugen auch Meldungen, die jemand einordnen muss. Genau das übernimmt ein besetztes Team: Es sieht die Meldung, prüft sie im Zusammenhang und handelt, wenn es ernst ist, auch am Sonntag um vier Uhr morgens, wenn in Ihrem Betrieb niemand am Schreibtisch sitzt.

Was macht das konkret?

  • Durchgehend beobachten. Die Systeme melden ihre Vorgänge an eine Zentrale, die zu jeder Tages- und Nachtzeit besetzt ist.
  • Meldungen bewerten. Fachleute unterscheiden den harmlosen Fehlalarm vom echten Angriffsversuch. Sie werden nicht mit Meldungen belastet, die keine sind.
  • Zusammenhänge erkennen. Eine ungewöhnliche Anmeldung, ein neu gestartetes Programm und eine Verbindung ins Ausland sind einzeln unauffällig. Zusammen ergeben sie ein Bild.
  • Sofort eingreifen. Wird ein Rechner als befallen erkannt, wird er vom Netz genommen, bevor sich der Schaden ausbreitet.
  • Nachvollziehbar dokumentieren. Sie bekommen eine verständliche Zusammenfassung, was passiert ist und was unternommen wurde. Das ist wichtig für Ihre Nachweispflichten.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

Angriffe halten sich nicht an Bürozeiten. Im Gegenteil: Wochenenden, Feiertage und die Nächte sind beliebt, gerade weil dann niemand hinschaut. Zwischen dem ersten Eindringen und dem Moment, in dem Daten unbrauchbar gemacht werden, liegt oft ein Zeitfenster. Wer es nutzt, verhindert den Schaden. Wer erst Montagfrüh davon erfährt, verhandelt nur noch über die Aufräumarbeiten.

Für Sie als Unternehmer heißt das vor allem: Ausfalltage. Ein Betrieb, der eine Woche lang keine Aufträge annehmen, keine Rechnungen schreiben und keine Termine planen kann, verliert nicht nur Umsatz, sondern auch Vertrauen bei Kunden. Dazu kommen Meldepflichten, wenn personenbezogene Daten betroffen sind, und die Frage Ihrer Versicherung, welche Maßnahmen Sie getroffen hatten.

Der zweite, ehrlichere Punkt: Kein Unternehmen dieser Größe kann eine eigene Nachtschicht für IT-Sicherheit bezahlen. Genau deshalb gibt es diesen Dienst. Sie teilen sich ein Team, das Sie allein nie beschäftigen könnten.

Brauchen Sie das?

  • Ein Stillstand von mehreren Tagen wäre für Ihren Betrieb ein ernstes Problem
  • Sie verarbeiten Patienten-, Mandanten- oder Konstruktionsdaten
  • Außerhalb der Bürozeiten schaut niemand auf Ihre Systeme
  • Sie müssen Kunden oder Auftraggebern Ihre Schutzmaßnahmen nachweisen
  • Grundlagen wie Datensicherung, Aktualisierungen und Firewall sind bereits erledigt

So setzen wir das bei Ihnen um

Zuerst prüfen wir die Grundlagen, denn eine Überwachung ersetzt keine und keine gepflegte Absicherung. Passt das Fundament, richten wir die Erfassung auf Ihren Geräten ein und legen mit Ihnen fest, was im Ernstfall automatisch passieren darf und wann wir Sie anrufen. Wir arbeiten dabei mit Securepoint aus Deutschland zusammen.

Was zu einem stimmigen Sicherheitskonzept gehört, lesen Sie auf unserer Seite zur IT-Sicherheit.

Häufige Fragen

Wofür steht die Abkürzung MXDR?

MXDR steht für Managed Extended Detection and Response, auf Deutsch etwa betreute, erweiterte Erkennung und Reaktion. Betreut heißt, dass Fachleute die Arbeit übernehmen. Erweitert heißt, dass nicht nur einzelne Rechner betrachtet werden, sondern das Zusammenspiel von Geräten, Zugängen und Netzwerk.

Was kostet MXDR?

Abgerechnet wird üblicherweise pro überwachtem Gerät und Monat, die Summe hängt also von der Größe Ihres Betriebs ab. Wir zählen Ihre Rechner und Server durch und nennen Ihnen vorher einen festen monatlichen Betrag ohne Überraschungen.

Was ist der Unterschied zwischen MXDR und einem Virenschutz?

Ein Virenschutz erkennt Schädlinge auf einem Gerät und blockiert sie automatisch. MXDR setzt darauf auf und beobachtet das Gesamtbild über alle Geräte hinweg. Auffälligkeiten, die für sich harmlos aussehen, ergeben zusammen ein Muster. Über dieses Muster entscheidet ein Mensch, nicht nur ein Programm.

Braucht das jede Firma?

Nein. Für kleine Betriebe mit wenigen Geräten und ohne besonders schützenswerte Daten sind eine gepflegte Firewall, aktuelle Systeme und eine geprüfte Datensicherung die wichtigeren Schritte. Sobald Sie Patienten-, Mandanten- oder Konstruktionsdaten verarbeiten oder ein Stillstand teuer wird, wird eine durchgehende Überwachung sinnvoll.

Bekommen die Fachleute meine Daten zu sehen?

Ausgewertet werden Verhaltensdaten der Systeme, also welches Programm gestartet wurde, welche Verbindung aufgebaut wurde, welche Anmeldung stattgefunden hat. Ihre Dokumente und E-Mail-Inhalte gehören nicht dazu. Wir setzen auf Securepoint aus Deutschland, damit die Auswertung im deutschen Rechtsraum bleibt.

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